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Pflegebereich

OP- & Funktionsdienst

64 offene Stellen in diesem Pflegebereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Bereich

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Operationstechnischer Assistent

Operationstechnische Assistenten bereiten Operationen vor, instrumentieren am Tisch und übernehmen die Springertätigkeit im OP. Der Beruf beruht auf einer dreijährigen staatlich anerkannten Ausbildung nach dem ATA-OTA-Gesetz.

Offene Stellen
22
Monatsbrutto
2.900 – 5.400 €

Operationstechnischer Assistent Jobs

Operationstechnische Assistenten bereiten Operationen vor, instrumentieren am Tisch und übernehmen die Springertätigkeit im OP. Der Beruf beruht auf einer dreijährigen Fachausbildung nach dem ATA-OTA-Gesetz.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.900 – 5.200 €

Offene Stellen

64 Anzeigen, angezeigt 41 bis 60

Der Bestand im Bereich

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
64
Homeoffice möglich
0 %
0 Anzeigen
Teilzeit möglich
52 %
33 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Operationstechnischer Assistent 21
MFA / Pflegefachkraft 2
Fachkrankenschwester / -pfleger 2
Medizinische Fachangestellte Endoskopie 2

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 10
Hamburg 6
München 4
Herrsching am Ammersee 3
Starnberg 3
Berlin Friedrichshain 2
Köln 2
Frankfurt 2

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 48 75 %
Arbeitnehmerüberlassung 2 3 %
Ausbildung, Studium 2 3 %
Befristeter Vertrag 1 2 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über den Pflegebereich

Was hier gearbeitet wird

Der Funktionsdienst arbeitet nicht am Bett, sondern am Verfahren. Im Operationssaal heißt das instrumentieren und springen: Vorbereitung des Saals und der Siebe, Lagerung, steriles Anreichen im Takt des Eingriffs, Zählkontrollen, Dokumentation, Umgang mit Präparaten, Wechsel zum nächsten Programmpunkt. Dazu gehören die Endoskopie, das Herzkatheterlabor, die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte und das ambulante Operieren.

Der Unterschied zur Stationsarbeit ist grundsätzlich. Die Beziehung zum Menschen auf dem Tisch dauert Minuten, das Gespräch beschränkt sich meist auf die Einschleusung. Wer in den OP wechselt, tauscht Zuwendung gegen Präzision und Beziehungsarbeit gegen Verfahrenssicherheit. Manche empfinden das als Verlust, andere als Erleichterung; beides ist eine Antwort, mit der man sich vor der Bewerbung befassen sollte.

Innerhalb des Bereichs unterscheiden sich die Fachdisziplinen erheblich. Ein Haus mit Unfallchirurgie und Endoprothetik verlangt anderes Wissen als eines mit Herzchirurgie, Neurochirurgie oder Ophthalmologie. Die Zahl der Fachrichtungen, in denen ein Dienst rotiert, bestimmt die Einarbeitungszeit und die Rufdienstbelastung.

Der Weg hinein

Es gibt zwei Wege. Der erste ist die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz: seit 2022 bundesrechtlich geregelt, drei Jahre, mit staatlicher Prüfung und Ausbildungsvergütung. Sie führt direkt in den Funktionsdienst und ersetzt die frühere schulische Ausbildung nach Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Der zweite Weg führt über die Pflegeausbildung – seit 2020 generalistisch nach dem Pflegeberufegesetz – und die anschließende Fachweiterbildung "Pflege im Operationsdienst". Sie dauert berufsbegleitend rund zwei Jahre und richtet sich nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft in der Umsetzung des jeweiligen Bundeslandes.

Beide Abschlüsse arbeiten im selben Saal nebeneinander. Der Unterschied zeigt sich außerhalb: Wer eine Pflegeausbildung hat, kann in die Stationspflege zurück oder eine Leitungsweiterbildung nach § 71 SGB XI anschließen; die Operationstechnische Assistenz ist auf den Funktionsdienst zugeschnitten. Wer sich zwischen den Wegen entscheidet, entscheidet über die Breite der späteren Möglichkeiten, nicht über die Arbeit der ersten Jahre.

In der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte gilt eine eigene Systematik: Die Lehrgänge der Fachgesellschaft für Sterilgutversorgung sind in Stufen aufgebaut, die Leitung einer Aufbereitungseinheit setzt die höheren Stufen voraus. Der Einstieg dort ist auch ohne Pflegeausbildung möglich und ein realistischer Weg für Menschen, die im Krankenhaus arbeiten wollen, aber nicht am Menschen.

Wie die Arbeit aussieht

Der Regeldienst folgt dem Operationsprogramm, beginnt früh und endet, wenn der letzte Eingriff beendet ist – nicht, wenn die Schicht endet. Dazu kommen Bereitschafts- und Rufdienste für Notfälle, in kleineren Häusern häufiger als in großen, weil sich die Last auf weniger Personen verteilt.

Körperlich fordert der Dienst anders als die Stationsarbeit: langes Stehen, Bleischürze bei durchleuchtungsgestützten Eingriffen, Wärme und Lärm, dazu die Konzentration über Stunden bei Eingriffen, die keine Pause zulassen. Der Umgangston in manchen Sälen ist rauer als anderswo; dass sich das ändert, ist nicht überall angekommen.

Der Personalschlüssel ist in diesem Bereich nicht durch die Pflegepersonaluntergrenzen geregelt – die gelten für pflegesensitive Stationen, nicht für den Funktionsdienst. Was zählt, ist die Zahl der Säle je Dienst und die Frage, ob für jeden laufenden Saal instrumentierende und springende Kraft besetzt sind.

Worauf in der Anzeige zu achten ist

Brauchbare Angaben sind: Zahl der Säle, Fachdisziplinen, Zahl der Eingriffe im Jahr, Rotationspflicht, Bereitschafts- oder Rufdienstmodell mit Häufigkeit. "Modernster Zentral-OP" sagt nichts über den Dienstplan.

Fragen Sie insbesondere nach dem Rufdienst: Wie viele Dienste im Monat, wie oft wird tatsächlich gerufen, wie wird die Zeit vergütet und wie ist die Ruhezeit danach geregelt. Ein Rufdienst, aus dem regelmäßig ein voller Arbeitseinsatz wird, ist ein anderer Dienst als einer, der selten klingelt.

Vor der Bewerbung

Wer aus der Stationspflege in den Funktionsdienst wechselt, sollte den Wechsel in der Bewerbung begründen, statt ihn nur zu erwähnen – Häuser kennen den Weg und fragen nach den Motiven. Wie sich ein solcher Wechsel im Lebenslauf sinnvoll darstellt, steht in Der Lebenslauf.

Rechnen Sie außerdem nach, was der Wechsel finanziell bedeutet. Der OP-Dienst hat weniger Nachtdienste als die Intensivstation, dafür Rufbereitschaft, die anders vergütet wird. Welche Bestandteile das sind und welche steuerlich begünstigt werden, erklärt Zulagen und Zuschläge.

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