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Pflegebereich

Pflegedienst- & Stationsleitung

321 offene Stellen in diesem Pflegebereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Bereich

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Wohnbereichsleitung

Die Wohnbereichsleitung führt einen Wohnbereich im Pflegeheim mit meist 20 bis 45 Bewohnern, plant Dienste und Pflegeprozesse und arbeitet dabei in der Regel weiter in der Pflege mit. Voraussetzung ist eine dreijährige Pflegeausbildung plus Weiterbildung.

Offene Stellen
114
Monatsbrutto
3.500 – 5.400 €

Pflegedienstleitung

Die Pflegedienstleitung verantwortet die pflegerische Organisation einer Einrichtung: Personaleinsatz, Dienstplanung, Pflegequalität und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Sie ist Führungskraft und bleibt fachlich in der Pflege verankert.

Offene Stellen
98
Monatsbrutto
3.600 – 6.800 €

Pflegedienstleiter

Pflegedienstleitungen verantworten die pflegerische Organisation einer Einrichtung: Personaleinsatz, Dienstplanung, Pflegequalität und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Voraussetzung ist eine dreijährige Pflegeausbildung plus Weiterbildung oder Studium.

Offene Stellen
10
Monatsbrutto
3.600 – 7.000 €

Pflegedienstleitung Mobile Dienste

Die Pflegedienstleitung Mobile Dienste führt einen ambulanten Pflegedienst fachlich und organisatorisch: Tourenplanung, Personaleinsatz, Pflegequalität und Abrechnung nach SGB V und SGB XI. Vorausgesetzt sind eine dreijährige Pflegeausbildung und die Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft.

Offene Stellen
7
Monatsbrutto
3.600 – 6.300 €

stv. Wohnbereichsleitung

Die stellvertretende Wohnbereichsleitung unterstützt die Wohnbereichsleitung bei der Organisation eines Wohnbereichs im Pflegeheim und übernimmt deren Aufgaben bei Abwesenheit. Sie arbeitet weiterhin überwiegend in der direkten Pflege am Bewohner.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
3.300 – 4.900 €

Stationsleitung

Die Stationsleitung führt das Pflegeteam einer Station, verantwortet Dienstplan, Einarbeitung und Pflegequalität und arbeitet je nach Haus noch anteilig in der direkten Pflege mit.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
3.700 – 5.800 €

stv. Pflegedienstleitung

Die stellvertretende Pflegedienstleitung unterstützt die PDL bei Organisation, Personalführung und Qualitätssicherung eines Pflegeheims, ambulanten Dienstes oder Klinikbereichs und übernimmt deren Aufgaben bei Abwesenheit. Vorausgesetzt werden eine dreijährige Pflegeausbildung, Berufserfahrung und in der Regel die Weiterbildung zur Leitung einer Pflegeeinheit.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
3.700 – 6.200 €

Praxisanleiter Pflege

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind examinierte Pflegefachkräfte mit berufspädagogischer Weiterbildung, die Auszubildende während der praktischen Einsätze anleiten, begleiten und beurteilen. Sie arbeiten meist teilweise weiter in der Pflege am Bett, teilweise freigestellt für die Anleitung.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
3.300 – 5.200 €

Pflegedienstleitung ambulant

Die Pflegedienstleitung im ambulanten Dienst führt die Pflegekräfte eines Pflegedienstes, verantwortet Tourenplanung, Pflegequalität und Abrechnungsgrundlagen und ist gegenüber Kassen und Prüfbehörden verantwortlich. Voraussetzung ist eine dreijährige Pflegefachausbildung plus Leitungsqualifikation.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
3.600 – 6.500 €

Offene Stellen

321 Anzeigen, angezeigt 201 bis 220

Der Bestand im Bereich

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
321
Homeoffice möglich
3 %
10 Anzeigen
Teilzeit möglich
30 %
97 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Wohnbereichsleitung 114
Pflegedienstleitung 82
Pflegedienstleitung / PDL ambulante Intensivpflege 16
Pflegedienstleiter 10
Pflegedienstleitung Mobile Dienste 7
stv. Wohnbereichsleitung 5
Pflegefachkraft als Wohnbereichsleitung 4
Stationsleitung 3

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 20
Düsseldorf 7
München 5
Neuwied 4
Idstein 4
Bedburg-Hau 4
Dresden 4
Würzburg 4

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 190 59 %
Befristeter Vertrag 3 1 %
Berufseinstieg/Trainee 2 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über den Pflegebereich

Was hier gearbeitet wird

Leitungsstellen in der Pflege, quer durch alle Einsatzorte: Stationsleitung im Krankenhaus, Wohnbereichsleitung im Heim, Pflegedienstleitung im ambulanten Dienst oder in der stationären Einrichtung, darüber Einrichtungs- und Heimleitung. Gemeinsam ist ihnen, dass nicht mehr die eigene Schicht zählt, sondern die Versorgung, die andere in den Schichten leisten.

Die Aufgaben verschieben sich entsprechend: Dienstplan und Ausfallmanagement, Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitergespräche, Qualitätsdokumentation, Fortbildungsplanung, Abstimmung mit Ärzteschaft, Verwaltung und Angehörigen, in der Langzeitpflege zusätzlich die Prüfungen des Medizinischen Dienstes und die Pflegesatzverhandlung im Hintergrund.

Ganz aus der Pflege heraus führt der Schritt selten. Viele Leitungen stehen weiter im Dienstplan, teils fest eingeplant, teils als letzte Reserve, wenn niemand sonst einspringt. Wie groß dieser Anteil ist, entscheidet über den Alltag stärker als jede Stellenbeschreibung.

Der Weg hinein

Für die verantwortliche Pflegefachkraft eines Pflegedienstes oder Heims steht die Voraussetzung im Gesetz: § 71 SGB XI verlangt eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege, mindestens zwei Jahre hauptberufliche Tätigkeit in den letzten acht Jahren und eine Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft von mindestens 460 Stunden. Ein einschlägiges Studium – Pflegemanagement, Pflegewissenschaft – kann die Weiterbildung ersetzen; welche Abschlüsse ein Bundesland dafür anerkennt, regelt es selbst.

Für die Stationsleitung im Krankenhaus gibt es keine bundesweit einheitliche Vorschrift. Üblich ist die Weiterbildung "Leitung einer pflegerischen Einheit" nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, berufsbegleitend über ein bis zwei Jahre, oder ein Bachelor im Pflegemanagement. Für Einrichtungs- und Heimleitungen greifen die Heimpersonalvorschriften der Länder mit eigenen Anforderungen.

Wer die Weiterbildung noch nicht hat, kann sich trotzdem bewerben. Viele Häuser besetzen die Stelle unter der Bedingung, dass die Qualifikation nachgeholt wird. Dann gehört ins Gespräch, wer sie bezahlt, ob sie in der Arbeitszeit stattfindet und was passiert, wenn die Stelle vor Abschluss der Weiterbildung endet.

Wie die Arbeit aussieht

Die Arbeitszeit liegt überwiegend im Tagdienst, die Erreichbarkeit darüber hinaus. Rufbereitschaft für den Ausfall in der Nacht ist in der Langzeitpflege und im ambulanten Dienst verbreitet und in der Anzeige oft nicht erwähnt.

Die Führungsspanne entscheidet, was die Stelle überhaupt sein kann. Eine Wohnbereichsleitung mit fünfzehn Mitarbeitenden kann jede einzelne Person kennen und begleiten; eine Pflegedienstleitung mit hundertzwanzig Beschäftigten über drei Standorte steuert über Zahlen und über die Leitungsebene darunter. Beides steht als "Leitungserfahrung" in derselben Ausschreibung.

Der Kern der Belastung ist der Dienstplan. Wer eine Leitung übernimmt, übernimmt die Aufgabe, eine Besetzung herzustellen, für die die Stellen fehlen – und zwar täglich, gegenüber Menschen, deren Freizeit dabei zur Verhandlungsmasse wird. Das ist der Punkt, an dem die meisten Leitungen aufgeben, nicht die Verwaltungsarbeit.

Worauf in der Anzeige zu achten ist

Drei Angaben sollten dort stehen und fehlen häufig. Erstens die Zahl der unterstellten Mitarbeitenden und die Zahl der Plätze oder Betten. Zweitens, ob es eine Stellvertretung gibt und ob sie besetzt ist. Drittens, ob die Stelle im Dienstplan steht und mit welchem Anteil.

Formulierungen wie "Leitung mit Herz" oder "Sie gestalten die Pflege der Zukunft" ersetzen keine dieser Angaben. Umgekehrt ist eine Anzeige, die Freistellungsanteil, Führungsspanne und Berichtsweg nennt, ein brauchbares Zeichen: Ein Haus, das darüber Auskunft geben kann, hat sich die Frage selbst gestellt.

Bei Trägerwechseln lohnt der Blick auf die Vergütung. TVöD-P, TV-L, AVR Caritas und AVR Diakonie kennen eigene Eingruppierungen für Leitungsfunktionen, die sich an Zahl der Unterstellten und Verantwortungsumfang bemessen. Privat geführte Häuser zahlen frei ausgehandelt; in der stationären Altenpflege muss die Bezahlung seit September 2022 mindestens Tarifniveau erreichen, damit die Einrichtung zugelassen bleibt.

Vor der Bewerbung

Klären Sie, warum die Stelle frei ist. Eine Pflegedienstleitung, die innerhalb von drei Jahren zum dritten Mal neu besetzt wird, hat ein Problem, das nicht an den Personen lag. Fragen Sie im Gespräch nach dem Krankenstand, nach der Zahl offener Stellen im Team und nach dem Anteil der Dienste, die über Zeitarbeit besetzt werden – diese drei Zahlen beschreiben die Stelle genauer als die Aufgabenliste.

Fragen Sie außerdem, worüber die Leitung allein entscheidet: über Einstellungen, über den Qualifikationsmix, über Fortbildungsbudgets. Eine Leitung ohne Entscheidung über Personal ist eine Verwaltung des Mangels mit Haftung.

Zur Vorbereitung des Gesprächs führt Das Vorstellungsgespräch; für die Eingruppierung und die Zulagen, die zu einer Leitungsstelle gehören, ist Gehalt verhandeln der Ausgangspunkt.

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