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Pflegebereich

Therapie & Rehabilitation

477 offene Stellen in diesem Pflegebereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Bereich

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Physiotherapeut

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandeln Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und neurologischen Störungen mit Bewegungstherapie, manuellen Techniken und physikalischen Maßnahmen. Der Beruf setzt eine dreijährige Ausbildung oder ein Studium voraus und wird auf ärztliche Verordnung oder in der Prävention ausgeübt.

Offene Stellen
219
Monatsbrutto
2.500 – 4.600 €

Physiotherapeut Krankengymnastik

Physiotherapeuten behandeln Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit nach Operationen, Unfällen, Schlaganfällen oder bei chronischen Erkrankungen. Die Arbeit reicht von aktiver Krankengymnastik am Bett über Gangschule bis zu manueller Therapie in der Praxis.

Offene Stellen
26
Monatsbrutto
2.400 – 4.600 €

Diätassistent

Diätassistenten planen und überwachen die Ernährungstherapie von Patienten mit Erkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz, Zöliakie oder Mangelernährung. Sie arbeiten auf ärztliche Verordnung in Kliniken, Reha-Einrichtungen und Praxen, überwiegend im Tagdienst.

Offene Stellen
8
Monatsbrutto
2.800 – 4.900 €

Physiotherapeut für Hausbesuche

Physiotherapeuten für Hausbesuche behandeln Patienten in deren Wohnung, im Pflegeheim oder in der Wohngruppe, wenn ein Praxisbesuch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Grundlage ist die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten, dazu kommt viel Zeit im Auto.

Offene Stellen
7
Monatsbrutto
2.500 – 4.300 €

Fachliche Leitung

Die fachliche Leitung im Therapie- und Rehabilitationsbereich verantwortet die Qualität und Organisation der therapeutischen Arbeit einer Abteilung, eines Therapiezentrums oder einer Reha-Einrichtung. Sie führt ein Team aus Physio-, Ergo- und Sprachtherapeutinnen, plant Therapiekapazitäten und sichert die Einhaltung fachlicher Standards.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
3.600 – 6.600 €

Podologe

Podologen behandeln Füße medizinisch: Hornhaut und Nägel bei Diabetes, Neuropathie, Nagelpilz oder Fehlstellungen, häufig auf ärztliche Verordnung. Der Beruf setzt eine zweijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung voraus und gehört zu den geschützten Gesundheitsfachberufen.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
2.200 – 4.200 €

Physiotherapeuten

Physiotherapeuten behandeln Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und neurologischen Ausfällen mit aktiven Übungen und manuellen Techniken. Sie arbeiten in Praxen, Kliniken, Rehazentren und in der Hausbesuchsversorgung.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
2.500 – 4.600 €

Physiotherapeut Neurologie

Physiotherapeuten in der Neurologie behandeln Menschen nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittlähmung oder mit Parkinson und Multipler Sklerose. Sie arbeiten an Gehfähigkeit, Gleichgewicht, Armfunktion und Alltagsbewegungen, oft über Wochen und Monate hinweg.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
2.600 – 4.600 €

Masseur / Physiotherapeut

Masseure und medizinische Bademeister sowie Physiotherapeuten behandeln Menschen mit Beschwerden am Bewegungsapparat, nach Operationen, Unfällen oder bei neurologischen Erkrankungen. Gearbeitet wird überwiegend im Tagdienst in Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.300 – 4.600 €

Ergotherapeut / Physiotherapeut

Ergotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandeln Menschen, deren Bewegungsfähigkeit oder Handlungsfähigkeit durch Krankheit, Unfall oder Alter eingeschränkt ist. Sie arbeiten mit ärztlicher Verordnung in Kliniken, Rehaeinrichtungen, Praxen und Pflegeheimen.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.400 – 4.600 €

Offene Stellen

477 Anzeigen, angezeigt 381 bis 400

Der Bestand im Bereich

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
477
Homeoffice möglich
3 %
16 Anzeigen
Teilzeit möglich
75 %
360 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Physiotherapeut 172
Ergotherapeut 102
Logopäde 36
Physiotherapeut Krankengymnastik 26
Diätassistent 8
Fachliche Leitung 5
Physiotherapeut für Hausbesuche 4
Logopäde / Sprachtherapeut 4

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 36
Hamburg 27
München 15
Aachen 14
Frankfurt am Main 9
Düsseldorf 7
Nürnberg 6
Hagen 5

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 330 69 %
Berufseinstieg/Trainee 78 16 %
Befristeter Vertrag 19 4 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 2 0 %
Studentenjobs, Werkstudent 1 0 %
Arbeitnehmerüberlassung 1 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über den Pflegebereich

Was hier gearbeitet wird

Die therapeutischen Berufe im Gesundheitswesen: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Sprachtherapie, dazu Massage und medizinische Bademeisterei, Podologie, Diätassistenz und Ernährungsberatung, Orthoptik sowie die künstlerischen und körperbezogenen Verfahren – Musik-, Kunst- und Sporttherapie, Atemtherapie.

Die Einsatzorte unterscheiden sich stärker als die Berufsbezeichnungen vermuten lassen. In der Rehabilitationsklinik arbeiten Therapeutinnen und Therapeuten in einem festen Wochenprogramm mit Gruppen und Einzelterminen und einer Verweildauer von drei Wochen. Im Akutkrankenhaus geht es um Frühmobilisation, Atemtherapie nach Operationen und die Vorbereitung der Entlassung. In der ambulanten Praxis bestimmt der Verordnungsschein den Takt. In der Geriatrie, der Neurologie und der Pädiatrie kommen jeweils eigene Verfahren und Zusatzqualifikationen hinzu.

Allen gemeinsam ist, dass am Ende eine messbare Veränderung stehen soll – und dass sie ausbleiben kann, ohne dass jemand einen Fehler gemacht hat.

Der Weg hinein

Die Ausbildungen sind bundesrechtlich geregelt und dauern in der Regel drei Jahre an Berufsfachschulen mit staatlicher Prüfung. Das lange Ärgernis dieses Bereichs – das Schulgeld an privaten Schulen – ist inzwischen weitgehend entfallen: Die Länder haben es überwiegend abgeschafft oder übernehmen es, und für die Berufe im medizinisch-technischen Bereich ist mit dem MT-Berufe-Gesetz seit 2023 zusätzlich eine Ausbildungsvergütung vorgeschrieben. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, sollte die Regelung des konkreten Bundeslandes prüfen, weil die Umsetzung sich unterscheidet.

Daneben gibt es akademische Wege: Bachelorstudiengänge in Physio-, Ergotherapie und Logopädie, teils ausbildungsintegriert, teils als Aufbaustudium. Für die Logopädie ist ein Studium ohnehin ein verbreiteter Zugang, weil sprachwissenschaftliche und pädagogische Anteile groß sind.

Die fachliche Weiterentwicklung läuft über Zertifikatskurse, die für die Abrechnung mit den Krankenkassen Voraussetzung sind: Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Krankengymnastik am Gerät, Bobath, Vojta und weitere. Sie sind teuer und zeitaufwendig, und sie sind der Hebel für die Vergütung. Ob ein Arbeitgeber sie bezahlt und in der Arbeitszeit stattfinden lässt, ist deshalb die wirtschaftlich wichtigste Frage an eine Stelle in diesem Bereich – wichtiger als ein Unterschied von hundert Euro im Grundgehalt.

Wie die Arbeit aussieht

In Kliniken überwiegend geregelter Tagdienst, Wochenenddienste im Wechsel, selten Nachtarbeit. In der ambulanten Praxis sind die Zeiten an die Erreichbarkeit der Behandelten gebunden, also früh, spät und teils samstags.

Der Kern der Belastung ist die Taktung. Zwanzig Minuten Regelbehandlungszeit, dazwischen Wechsel, Dokumentation und Berichte an die verordnende Praxis – wer acht Stunden in diesem Takt arbeitet, ist körperlich und stimmlich beansprucht. Die Frage, wie viele Behandlungen am Tag vorgesehen sind und ob Dokumentationszeit eingeplant ist, gehört an den Anfang jedes Gesprächs.

Die Vergütung in der ambulanten Physiotherapie hat sich seit der gesetzlichen Neuregelung der Heilmittelpreise deutlich verbessert, ohne dass sie überall in den Gehältern angekommen wäre. In Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen gelten die üblichen Tarifwerke; Praxen zahlen frei ausgehandelt, teils mit Beteiligungsmodellen an den Erlösen, die im Detail sehr unterschiedlich ausfallen.

Fachlich hat sich der Handlungsspielraum erweitert: Die Blankoverordnung, bei der die Auswahl und Zahl der Maßnahmen bei der Therapeutin liegt statt beim verordnenden Arzt, ist in der Physiotherapie inzwischen möglich. Wie weit ein Betrieb davon Gebrauch macht, unterscheidet sich stark.

Worauf in der Anzeige zu achten ist

Brauchbare Angaben sind: Zahl der Behandlungen je Tag, Länge der Behandlungseinheiten, ob Dokumentationszeit vergütet wird, welche Zertifikatskurse gefordert und welche finanziert werden, Größe des Teams, Fachschwerpunkt, Anteil Gruppen- und Einzeltherapie.

Bei Praxen mit Beteiligungsmodellen sollte die Rechnung offengelegt werden: Welcher Anteil der Erlöse fließt an die Behandelnden, was gilt für Ausfälle, wer trägt die Kosten der Fortbildung. Ein Modell, das erst nach der Zusage erklärt wird, ist ein Warnzeichen.

Vor der Bewerbung

Legen Sie Ihre Zertifikatskurse mit Datum und Umfang in den Lebenslauf, nicht in einen Nebensatz – in diesem Bereich sind sie die entscheidende Qualifikation. Der Aufbau steht in Der Lebenslauf.

Rechnen Sie vor der Verhandlung aus, was ein finanzierter Kurs wert ist, und bringen Sie diese Zahl mit. Wie sich ein solches Gespräch vorbereiten lässt, steht in Gehalt verhandeln.

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