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Pflegebereich

Altenpflege & Seniorenbetreuung

414 offene Stellen in diesem Pflegebereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Bereich

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Altenpfleger / Pflegefachkraft

Pflegefachkräfte in der Altenpflege versorgen ältere Menschen im Pflegeheim, in Wohngruppen oder im ambulanten Dienst - von der Grundpflege über Medikamentengabe und Wundversorgung bis zur Pflegeplanung. Seit 2020 führt der Weg über die dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann.

Offene Stellen
218
Monatsbrutto
2.900 – 5.000 €

Altenpfleger

Altenpflegerinnen und Altenpfleger versorgen ältere Menschen pflegerisch und medizinisch – im Pflegeheim, im ambulanten Dienst oder in betreuten Wohnformen. Die dreijährige Fachausbildung heißt seit 2020 Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann; frühere Abschlüsse behalten ihre Bezeichnung.

Offene Stellen
36
Monatsbrutto
2.900 – 4.900 €

Altenpflegehelfer / Gesundheits- und Krankenpflegehelfer

Altenpflegehelfer und Gesundheits- und Krankenpflegehelfer unterstützen Pflegefachkräfte bei der Grundpflege und Betreuung älterer und kranker Menschen. Der Abschluss wird in einer ein- bis zweijährigen landesrechtlich geregelten Ausbildung erworben.

Offene Stellen
31
Monatsbrutto
2.200 – 3.300 €

Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegefachkraft

Pflegefachkräfte versorgen ältere Menschen im Pflegeheim, in der Kurzzeitpflege oder im ambulanten Dienst - von der Grundpflege über Behandlungspflege bis zur Steuerung des gesamten Pflegeprozesses. Der Abschluss ist eine dreijährige Fachausbildung, seit 2020 generalistisch als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

Offene Stellen
21
Monatsbrutto
2.900 – 5.000 €

Altenpflegehelfer

Altenpflegehelfer unterstützen ältere Menschen bei der Grundpflege und im Alltag und arbeiten dabei unter Verantwortung einer Pflegefachkraft. Die Ausbildung dauert je nach Bundesland ein bis zwei Jahre.

Offene Stellen
13
Monatsbrutto
2.150 – 3.250 €

Altenpfleger Praxisanleitung / Pflegefachkraft

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind Pflegefachkräfte mit Zusatzqualifikation, die Auszubildende in Pflegeheimen und ambulanten Diensten am Einsatzort anleiten, begleiten und beurteilen. Sie arbeiten meist weiter in der Pflege mit und übernehmen die Anleitung als festen Anteil ihrer Stelle.

Offene Stellen
8
Monatsbrutto
3.300 – 5.000 €

Altenpfleger / Gesundheits- und Krankenpfleger

Dreijährig ausgebildete Pflegefachkräfte, die in Pflegeheimen, ambulanten Diensten und Kliniken die Grund- und Behandlungspflege älterer Menschen verantworten. Die Berufsbezeichnungen Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger stammen aus der Zeit vor 2020 und bleiben für früher Ausgebildete gültig; neu ausgebildet wird zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann.

Offene Stellen
8
Monatsbrutto
2.900 – 5.000 €

Pflegefachkraft Geriatrie

Pflegefachkräfte in der Geriatrie versorgen alte, meist mehrfach erkrankte Menschen in Akutkliniken, Rehaeinrichtungen oder geriatrischen Tageskliniken. Grundlage ist die dreijährige Fachausbildung, der Alltag verbindet Behandlungspflege mit aktivierender Pflege und der Arbeit im therapeutischen Team.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
2.900 – 4.900 €

Pflegefachkraft Tagespflege

Pflegefachkräfte in der Tagespflege begleiten Senioren, die tagsüber betreut werden und abends nach Hause zurückkehren. Der Beruf verbindet Behandlungspflege mit Betreuung, Aktivierung und Angehörigenarbeit – ohne Nachtdienst.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.900 – 4.600 €

Pflegeassistenz

Pflegeassistenten unterstützen Pflegefachkräfte bei der Grundpflege, Betreuung und einfachen behandlungspflegerischen Aufgaben. Die Ausbildung dauert je nach Bundesland ein oder zwei Jahre und liegt qualifikatorisch zwischen ungelernter Hilfskraft und dreijähriger Pflegefachkraft.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.150 – 3.300 €

Offene Stellen

414 Anzeigen, angezeigt 61 bis 80

Der Bestand im Bereich

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
414
Homeoffice möglich
0 %
2 Anzeigen
Teilzeit möglich
52 %
214 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 14
Hamburg 9
Stuttgart 7
Mannheim 6
Ludwigsburg 6
Dornstadt 5
Gäufelden-Nebringen 5
Backnang 5

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 219 53 %
Praktikum 13 3 %
Ausbildung, Studium 10 2 %
Befristeter Vertrag 7 2 %
Berufseinstieg/Trainee 3 1 %
Arbeitnehmerüberlassung 2 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über den Pflegebereich

Was hier gearbeitet wird

Die Versorgung alter Menschen in Pflegeheimen, Seniorenzentren und Wohnstiften, in der Kurzzeit- und Tagespflege und im betreuten Wohnen mit angeschlossener Versorgung. Dazu gehören Körperpflege, Ernährung, Mobilisation, Medikamentengabe, Wundversorgung, Prophylaxen, Sturz- und Dekubitusvorbeugung, Begleitung von Menschen mit Demenz, Palliativversorgung und Sterbebegleitung, Angehörigengespräche und Dokumentation.

Der Unterschied zur Krankenhauspflege liegt in der Dauer. Ein Heim ist kein Behandlungsort, sondern ein Wohnort: Die Menschen bleiben Jahre, manche bis zum Tod, und die Beziehung zwischen ihnen und den Pflegenden ist entsprechend anders. Wer in diesem Bereich arbeitet, begleitet Verläufe statt Episoden – und begleitet Sterben regelmäßig, nicht ausnahmsweise.

Die Geriatrie im Krankenhaus gehört fachlich in die Nähe, folgt aber der Klinikorganisation: aktivierend-therapeutische Pflege, Frührehabilitation, enge Zusammenarbeit mit Therapieberufen, begrenzte Verweildauer.

Der Weg hinein

Seit 2020 gilt das Pflegeberufegesetz. Die eigenständige Altenpflegeausbildung ist darin aufgegangen: Die Ausbildung ist generalistisch, mit dem Abschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann; wer im dritten Jahr die Vertiefung Altenpflege wählt, kann gesondert als Altenpflegerin oder Altenpfleger abschließen. Beide Abschlüsse arbeiten hier, der generalistische ist der breitere und ermöglicht später den Wechsel ins Krankenhaus ohne Nachqualifikation.

Unterhalb der Fachkraftebene arbeiten Pflegehelferinnen und Pflegeassistenzkräfte. Deren Ausbildungen sind bislang Landesrecht und dauern je nach Bundesland ein bis zwei Jahre; eine bundeseinheitlich geregelte Pflegefachassistenzausbildung ist beschlossen und soll die Landesregelungen ablösen. Wer eine Helferausbildung mitbringt, sollte deshalb prüfen, wie sie im Zielland eingruppiert und auf eine spätere Fachausbildung angerechnet wird.

Für Menschen mit ausländischem Abschluss ist die Altenpflege der größte Arbeitsmarkt im Feld. Der Weg führt über die Anerkennung bei der zuständigen Stelle des Bundeslandes, über Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung und einen Sprachnachweis, in der Regel auf Niveau B2. Träger, die anwerben, sollten sagen können, wer die Verfahrenskosten trägt, wie lange die Anerkennung dauert und zu welchen Bedingungen bis dahin gearbeitet wird.

Wie die Arbeit aussieht

Drei Schichten, Wochenenden, Feiertage. Die Nacht ist der kritische Punkt: In vielen Häusern versorgt eine Fachkraft mit einer Hilfskraft mehrere Wohnbereiche mit fünfzig und mehr Bewohnerinnen und Bewohnern. Die konkrete Zahl ist die aussagekräftigste Angabe über eine Stelle in diesem Bereich, und sie steht fast nie in der Anzeige.

Die Personalausstattung folgt seit Juli 2023 einer bundesgesetzlichen Bemessung nach § 113c SGB XI: Einrichtungen können Personal nach einem Verfahren einstellen, das den Bedarf aus den Pflegegraden der Bewohnerschaft ableitet und dabei ausdrücklich mehr Assistenzkräfte vorsieht. Die zusätzlichen Stellen sind refinanziert; ob sie besetzt sind, ist eine andere Frage, und genau danach lohnt sich zu fragen. Daneben gelten die Fachkraftvorgaben der Länder für die stationäre Pflege.

Seit September 2022 dürfen nur Einrichtungen zugelassen bleiben, die ihre Beschäftigten nach Tarif oder mindestens in Tarifhöhe bezahlen. Das hat die Bezahlung deutlich angehoben und den Abstand zwischen Trägern verringert, ohne ihn zu beseitigen: Tarifwerke wie TVöD-P, AVR Caritas und AVR Diakonie unterscheiden sich in Stufenlaufzeiten, Zulagen und Jahressonderzahlung weiterhin.

Zur Ehrlichkeit gehört die Dokumentation. Sie ist mit dem Strukturmodell und der Strukturierten Informationssammlung schlanker geworden, bleibt aber ein spürbarer Teil der Schicht – und die Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes sowie die Erhebung von Qualitätsindikatoren binden zusätzlich Zeit.

Worauf in der Anzeige zu achten ist

Nützlich sind: Zahl der Plätze, Wohnbereichsgröße, Besetzung im Früh-, Spät- und besonders im Nachtdienst, Fachkraftquote, Anteil der Stellen aus der Personalbemessung, die besetzt sind, Dienstplansicherheit und wie oft eingesprungen werden muss.

Formulierungen wie "wertschätzendes Miteinander" und "Sie sind das Herz unseres Hauses" ersetzen keine dieser Angaben. Eine Anzeige, die Nachtbesetzung und Wohnbereichsgröße nennt, hat sich die Frage selbst gestellt.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach der Zahl der offenen Stellen, dem Krankenstand und dem Anteil der Dienste, die über Zeitarbeit besetzt werden. Diese drei Zahlen beschreiben eine Einrichtung genauer als jede Selbstdarstellung.

In tarifgebundenen Häusern wird nicht der Betrag verhandelt, sondern die Stufenzuordnung: Anerkannte Vorbeschäftigungszeiten sind bares Geld und werden nicht automatisch angerechnet – der Ausgangspunkt dafür steht in Gehalt verhandeln. Und wenn Sie eine Einrichtung verlassen, prüfen Sie das Zeugnis: Wie sich die üblichen Formulierungen lesen lassen, steht in Das Arbeitszeugnis.

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