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Pflegebereich

Medizinische Assistenz & Praxis

462 offene Stellen in diesem Pflegebereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Bereich

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Medizinische Fachangestellte

Medizinische Fachangestellte übernehmen in Arztpraxen, MVZ und Kliniken die Organisation des Sprechstundenbetriebs und assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen. Der Beruf verbindet Verwaltung, Labor- und Behandlungstätigkeiten und wird überwiegend im Tagdienst ausgeübt.

Offene Stellen
135
Monatsbrutto
2.200 – 4.000 €

Praxisanleiter

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind erfahrene Pflegefachkräfte mit einer berufspädagogischen Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden. Sie begleiten Auszubildende in der Pflege im praktischen Einsatz, planen Anleitungen, bewerten Lernfortschritte und nehmen praktische Prüfungen ab.

Offene Stellen
81
Monatsbrutto
3.300 – 5.200 €

Medizinische Fachangestellte Dialyse / Pflegefachkraft

Medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte in der Dialyse betreuen Menschen mit chronischem Nierenversagen während der Blutwäsche: Sie punktieren Shunts, bedienen die Dialysegeräte, überwachen Kreislauf und Blutdruck und begleiten dieselben Patienten oft über Jahre. Gearbeitet wird in Dialysezentren, Praxen und Klinikabteilungen, meist in festen Schichten von früh bis abends.

Offene Stellen
23
Monatsbrutto
2.400 – 4.500 €

Zahnmedizinische Fachangestellte

Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren bei Behandlungen am Stuhl, bereiten Instrumente auf, führen Röntgenaufnahmen durch und übernehmen Abrechnung und Terminorganisation in der Zahnarztpraxis. Der Beruf beruht auf einer dreijährigen Ausbildung und wird fast ausschließlich im Tagdienst ausgeübt.

Offene Stellen
21
Monatsbrutto
2.000 – 3.900 €

Pflegefachkraft als Praxisanleitung

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind examinierte Pflegefachkräfte mit einer Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden, die Auszubildende und neue Mitarbeitende in der Praxis anleiten, begleiten und beurteilen. Sie arbeiten teils weiter in der Pflege am Bett, teils freigestellt für die Anleitung.

Offene Stellen
11
Monatsbrutto
3.300 – 5.300 €

Praxisanleitung

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind Pflegefachkräfte mit einer berufspädagogischen Zusatzqualifikation, die Auszubildende und neue Mitarbeitende in der Praxis anleiten, begleiten und beurteilen. Sie arbeiten je nach Haus stationsnah mit eigener Fallzuständigkeit oder freigestellt allein für die Ausbildung.

Offene Stellen
9
Monatsbrutto
3.300 – 5.200 €

Pflegefachkraft als Praxisanleiter

Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind examinierte Pflegefachkräfte mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation, die Auszubildende in der Pflege am Arbeitsplatz anleiten, begleiten und beurteilen. Sie arbeiten teils freigestellt, teils weiter in der regulären Pflege am Bett.

Offene Stellen
8
Monatsbrutto
3.300 – 5.100 €

Gesundheits- und Krankenpfleger / Medizinische Fachangestellte

Stellen, die alternativ eine Pflegefachkraft oder eine Medizinische Fachangestellte suchen – typisch in Praxen, MVZ, Ambulanzen und Funktionsbereichen. Gearbeitet wird meist im Tagdienst, mit Mischung aus Behandlungspflege, Assistenz am Patienten und Praxisorganisation.

Offene Stellen
6
Monatsbrutto
2.500 – 4.500 €

MFA / Pflegefachkraft

Stellen für Medizinische Fachangestellte oder Pflegefachkräfte werden häufig gemeinsam ausgeschrieben: In Praxen, MVZ und Klinikambulanzen arbeiten beide Berufsgruppen an denselben Plätzen, meist im Tagdienst ohne Nacht- und Wochenendarbeit.

Offene Stellen
6
Monatsbrutto
2.300 – 4.400 €

Pflegefachkraft & Praxisanleitung

Pflegefachkräfte mit der Weiterbildung zur Praxisanleitung arbeiten im Pflegealltag mit und begleiten gleichzeitig Auszubildende, Praktikanten und neue Kolleginnen in der praktischen Ausbildung. Sie planen Anleitungssituationen, führen Gespräche und nehmen die praktische Abschlussprüfung mit ab.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
3.200 – 5.000 €

Medizinischer Technologe Radiologie

Medizinische Technologen für Radiologie (MTR) erstellen Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen, arbeiten in der Nuklearmedizin und bedienen Bestrahlungsgeräte in der Strahlentherapie. Sie sind für Bildqualität, Dosis und Strahlenschutz verantwortlich und dürfen Teile dieser Arbeit als vorbehaltene Tätigkeit allein ausführen.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
3.000 – 5.300 €

Arzthelferin / Medizinische Fachangestellte

Medizinische Fachangestellte organisieren den Praxisbetrieb und übernehmen dabei sowohl Verwaltung als auch medizinische Assistenz - von der Anmeldung über Blutentnahmen und Verbandwechsel bis zur Abrechnung. Der Beruf setzt eine dreijährige duale Ausbildung voraus und findet fast immer im Tagdienst statt.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
2.100 – 4.000 €

Offene Stellen

462 Anzeigen, angezeigt 321 bis 340

Der Bestand im Bereich

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
462
Homeoffice möglich
2 %
7 Anzeigen
Teilzeit möglich
51 %
236 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Hamburg 35
Berlin 31
München 24
Düsseldorf 9
Köln 9
Augsburg 7
Essen 5
Stuttgart 5

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 297 64 %
Befristeter Vertrag 19 4 %
Berufseinstieg/Trainee 14 3 %
Arbeitnehmerüberlassung 5 1 %
Ausbildung, Studium 3 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über den Pflegebereich

Was hier gearbeitet wird

Die Assistenzberufe des ambulanten und diagnostischen Bereichs. Die Medizinische Fachangestellte arbeitet in Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und Klinikambulanzen: Anmeldung und Terminvergabe, Blutentnahme, Injektionen, Verbandwechsel, Wundversorgung, Assistenz bei Eingriffen, Abrechnung, Hygiene und Aufbereitung, Impfmanagement, Praxisorganisation. Die Zahnmedizinische Fachangestellte assistiert bei der Behandlung, kümmert sich um Röntgen, Prophylaxe und Abrechnung.

Die medizinisch-technischen Berufe arbeiten weiter weg vom Menschen und näher am Verfahren: Laboratoriumsanalytik, Radiologie mit Röntgen, Computertomografie und Magnetresonanztomografie, Funktionsdiagnostik mit Lungenfunktion, Elektrophysiologie und Ultraschall, Veterinärmedizin. Die Pharmazeutisch-technische Assistenz arbeitet in der Apotheke.

Dazu kommen die organisatorischen Rollen, die sich aus diesen Berufen entwickelt haben: Praxismanagement, Studienassistenz in der klinischen Forschung, Dokumentationsassistenz im Krankenhaus, Praxisanleitung in der Ausbildung.

Der Unterschied zur Stationspflege ist die Taktung nach Terminen statt nach Schichten und die Nähe zur Abrechnung: Wer in einer Praxis arbeitet, arbeitet in einem Betrieb, dessen wirtschaftliche Lage unmittelbar spürbar ist.

Der Weg hinein

Die Medizinische und die Zahnmedizinische Fachangestellte werden dual ausgebildet: drei Jahre Betrieb und Berufsschule mit Abschluss vor der Ärztekammer beziehungsweise Zahnärztekammer. Zugang gibt es mit jedem Schulabschluss, in der Praxis überwiegt die mittlere Reife.

Für die medizinisch-technischen Berufe gilt seit 2023 das MT-Berufe-Gesetz. Es hat die früheren Bezeichnungen abgelöst – heute heißen sie Medizinische Technologin für Laboratoriumsanalytik, für Radiologie, für Funktionsdiagnostik und für Veterinärmedizin –, die Ausbildungsinhalte modernisiert und, ebenso wichtig, eine Ausbildungsvergütung sowie die Schulgeldfreiheit verbindlich gemacht. Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit staatlicher Prüfung. Für die Pharmazeutisch-technische Assistenz gilt seit der Reform von 2023 eine eigene, ebenfalls überarbeitete Regelung.

Aufstiegswege gibt es und sie werden unterschätzt. Aus der Medizinischen Fachangestellten führen Fortbildungen der Ärztekammern zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung, zur nichtärztlichen Praxisassistentin mit erweiterten Aufgaben bei Hausbesuchen und zu einer Reihe von Fachqualifikationen – Ambulantes Operieren, Onkologie, Ernährungsmedizin. Sie sind der Unterschied zwischen einer Tätigkeit, die auf dem Einstiegsniveau bleibt, und einer, die eigenständig wird.

Für Menschen mit Berufserfahrung aus anderen Bereichen ist die Praxis ein realistischer Einstieg, wenn auch selten ohne Ausbildung. Was dabei zu bedenken ist, steht in Der Quereinstieg.

Wie die Arbeit aussieht

Überwiegend geregelte Arbeitszeiten ohne Nacht- und meist ohne Wochenenddienst – das ist der wesentliche Vorteil gegenüber der Klinikpflege und der Grund, aus dem viele in diesen Bereich wechseln. In Notfallambulanzen, Dialysezentren und radiologischen Abteilungen mit Bereitschaft gilt das nicht.

Der Nachteil steht in der Bezahlung. Für Medizinische Fachangestellte gibt es einen bundesweiten Gehaltstarifvertrag zwischen dem Berufsverband und der Ärzteseite; er ist jedoch nicht allgemeinverbindlich, sodass jede Praxis frei entscheidet, ob sie ihn anwendet. Für Zahnmedizinische Fachangestellte bestehen regionale Tarifverträge mit derselben Einschränkung. In Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren unter Klinikträgerschaft gelten dagegen die Haustarifwerke, häufig mit besserer Eingruppierung als in der Einzelpraxis.

Die Belastung liegt weniger im Körperlichen als im Betrieb: volles Wartezimmer, Telefon, Abrechnungsfristen, dazu ein gestiegener Anteil an unfreundlichem Umgang durch Wartende. In kleinen Praxen ist außerdem die Vertretung dünn – wer im Zweierteam arbeitet, ist im Urlaub der Kollegin allein.

Worauf in der Anzeige zu achten ist

Nützlich sind: Fachrichtung und Größe der Praxis, Zahl der Behandelnden und der Beschäftigten, ob nach dem Gehaltstarifvertrag bezahlt wird, konkreter Aufgabenzuschnitt, Fortbildungsbudget, Regelung von Überstunden.

Achten Sie auf Anzeigen, die alle Aufgaben einer Praxis in einer Stelle bündeln – Anmeldung, Assistenz, Labor, Abrechnung und Hygienebeauftragung zugleich. Das kann eine abwechslungsreiche Stelle sein und ebenso eine unterbesetzte.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach der Bezahlung ausdrücklich mit Bezug auf den Tarifvertrag und die Tätigkeitsgruppe: "Zahlen Sie nach dem Gehaltstarifvertrag, und in welcher Tätigkeitsgruppe wäre ich?" Das ist die einzige Frage, die in diesem Bereich Klarheit schafft. Wie ein solches Gespräch vorbereitet wird, steht in Gehalt verhandeln.

Wenn Sie aus der Klinik in die Praxis wechseln, gehört die Begründung ins Anschreiben – Praxen fragen danach, weil sie den umgekehrten Weg ebenso oft erleben. Der Aufbau steht in Das Anschreiben.

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