Stellenangebote in der Pflege
Offene Stellen in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten – geordnet nach dem Bereich, in dem gearbeitet wird, nach dem Ort und nach dem Arbeitsverhältnis. Daneben steht, was der Beruf im Alltag verlangt und was er üblicherweise zahlt.
Häufig gesucht: Pflegefachkraft Physiotherapeut Altenpfleger / Pflegefachkraft Medizinische Fachangestellte Wohnbereichsleitung Pflegedienstleitung
Zurzeit 3.449 Stellenangebote von 956 Arbeitgebern, dazu 115 Berufe mit Beschreibung und Gehaltsangaben. Der Bestand wird täglich abgeglichen. Keine Anmeldung, kein Konto.
Drei Wege in den Bestand
Wer eine Stelle in der Pflege sucht, entscheidet fast immer entlang derselben drei Fragen: In welchem Bereich will ich arbeiten, wo, und zu welchen Bedingungen. Jede der drei Spalten führt direkt in die passende Liste; die Zahl dahinter ist der aktuelle Bestand.
Nach Bereich
- Altenpflege & Seniorenbetreuung 414
- Ambulante Pflege & Sozialstation 54
- Behindertenhilfe & Heilerziehung 102
- Gesundheits- & Krankenpflege 1.236
- Hebammen & Geburtshilfe 11
- Intensiv- & Anästhesiepflege 73
- Kinder- & Jugendpflege 34
- Medizinische Assistenz & Praxis 462
- Notaufnahme & Rettungsdienst 31
- OP- & Funktionsdienst 64
- Pflegedienst- & Stationsleitung 321
- Pflegehilfe & Betreuung 122
- Psychiatrie & Suchthilfe 35
- Therapie & Rehabilitation 477
- Weitere Pflegejobs 13
Nach Ort
Nach Arbeitsverhältnis
Anstellungsart
Zuletzt eingegangen
Stellvertretende Pflegedienstleitung und Wohnbereichsleitung (w/m/d)
Pflegefachkraft (w/m/d) Ambulanter Dienst
Wohnbereichsleitung (w/m/d)
Wohnbereichsleitung (w/m/d)
Pflegefachkraft (m/w/d) für die Psychiatrie
Krankenpflegehelfer (m/w/d) für die Innere Medizin & Geriatrie in Eckernförde
Pflegefachkraft (m/w/d) als MThA Psychosomatik im Tagesdienst im Berchtesgadener Land
Was in der Pflege gezahlt wird
Die Berufe mit den meisten offenen Stellen, daneben das übliche Monatsbrutto beim Berufseinstieg und mit Berufserfahrung. Es sind bundesweite Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle – der tatsächliche Betrag hängt am Tarif des Trägers, an der Stufe und an den Zuschlägen.
| Beruf | Berufseinstieg | Mit Erfahrung | Offene Stellen |
|---|---|---|---|
| Pflegefachkraft | 3.300 € | 3.700 € | 488 |
| Physiotherapeut | 2.800 € | 3.300 € | 219 |
| Altenpfleger / Pflegefachkraft | 3.300 € | 3.700 € | 218 |
| Medizinische Fachangestellte | 2.400 € | 2.800 € | 135 |
| Wohnbereichsleitung | 3.900 € | 4.300 € | 114 |
| Pflegedienstleitung | 4.100 € | 4.800 € | 98 |
| Praxisanleiter | 3.600 € | 4.000 € | 81 |
| Pflegefachmann | 3.300 € | 3.700 € | 47 |
| Altenpflegefachkraft | 3.300 € | 3.700 € | 43 |
| Altenpfleger | 3.300 € | 3.700 € | 36 |
Angegeben ist jeweils der mittlere Wert. Es sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik; wo eine Stufe fehlt, steht ein Strich statt einer Zahl.
Bewerbung, Tarif und Arbeitsrecht
Praxisanleitung: die Weiterbildung, die das Gesetz vorschreibt
300 Stunden Zusatzqualifikation, 24 Stunden Fortbildung im Jahr und ein Anteil von zehn Prozent an der praktischen Ausbildungszeit – die Praxisanleitung ist die einzige Weiterbildung in der Pflege, deren Umfang bundesrechtlich festgelegt ist. Das macht sie zu einer ungewöhnlich starken Position.
5 Min. Lesezeit
Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie
Zwei Jahre neben der Schicht, Landesrecht statt Bundesrecht, und ein Titel, der von Bundesland zu Bundesland anders heißt. Was die Weiterbildung verlangt, was sie am Arbeitsplatz verändert – und warum sie das Entgelt nicht von selbst erhöht.
6 Min. Lesezeit
Arbeitszeit nachweisen: Überstunden, Übergaben, Umkleidezeit
Seit einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts muss jeder Arbeitgeber die Arbeitszeit erfassen – auch ohne neues Gesetz. Was das für Sie ändert, was es ausdrücklich nicht ändert, und wie eine eigene Aufzeichnung aussehen muss, die vor Gericht trägt.
7 Min. Lesezeit
Häuser und Träger im Bestand
Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Träger mit den meisten offenen Stellen. Die Logos liegen auf dieser Seite und werden nicht von fremden Servern nachgeladen.
Über dieses Portal
Warum hier nur Pflegestellen stehen
Ein allgemeiner Stellenmarkt führt alles und ordnet es nach Branche. Für die Pflege ist das die falsche Ordnung: Unter „Gesundheit & soziale Dienste“ stehen die Ärztin, die Verwaltungskraft des Klinikums, der Haustechniker und die Küchenhilfe – und dazwischen irgendwo die Stelle, um die es geht.
Übernommen wird aus dem Bestand eines Partners deshalb nicht nach Branche, sondern nach dem, was im Stellentitel steht. Das geht in der Pflege besser als fast überall sonst, weil die Berufsbezeichnungen geschützt sind und deshalb ausgeschrieben werden: Wer eine Pflegefachkraft sucht, schreibt „Pflegefachkraft“ in den Titel, und wer eine Hebamme sucht, schreibt „Hebamme“.
Vollständig ist das trotzdem nicht, und das gehört dazugesagt. Eine Stelle, die nur als „Mitarbeiter für unser Team (m/w/d)“ ausgeschrieben ist, fehlt hier. Der Preis dafür ist bewusst gezahlt: Eine weitere Auswahl brächte hunderte Anzeigen dazu, die keine Pflegestellen sind, und eine Trefferliste, in der jede dritte Zeile nicht passt, kostet mehr Zeit als die paar fehlenden.
Wie die Suche funktioniert
Das Stichwortfeld durchsucht Titel und Anzeigentext, das Ortsfeld Ort, Postleitzahl und Region. Beides zusammen ist die übliche Suche in der Pflege: ein Beruf und ein Umkreis, in dem sich die Frühschicht erreichen lässt.
Dass der Anzeigentext mitdurchsucht wird, ist der Grund, aus dem sich auch nach Dingen suchen lässt, für die es kein eigenes Feld gibt – Nachtdienst, Wochenenddienst, Springerpool, Praxisanleitung, eine bestimmte Fachweiterbildung. Der Feed kennt diese Angaben nicht als eigene Merkmale, die Anzeigen nennen sie aber fast immer im Text.
Als Auswahlfelder stehen daneben die Angaben, die der Feed tatsächlich mitliefert: Arbeitszeit, Anstellungsart, Erfahrungsstufe und Branche. Die Arbeitszeitmodelle sind Teilzeit, Vollzeit und Homeoffice möglich. Eine Anzeige kann mehrere davon tragen – in der Pflege ist „Vollzeit oder Teilzeit“ eher die Regel als die Ausnahme –, weshalb die Summe der Zahlen größer ist als der Bestand.
Jede Suche hat eine eigene Adresse. Sie lässt sich speichern, weitergeben und neu laden; es gibt keinen gespeicherten Suchauftrag, weil es kein Konto gibt.
Gegliedert nach Einsatzbereich, nicht nach Träger
Jede Anzeige ist einem von 15 Bereichen zugeordnet. Die Gliederung folgt dem Ort der Arbeit und nicht dem Namen des Hauses, weil genau das die Unterscheidung ist, die hier jemand trifft: Intensivstation, OP, Notaufnahme, Altenheim, ambulanter Dienst und Psychiatrie sind sechs verschiedene Berufsleben, auch wenn in allen sechs dieselbe Ausbildung vorausgesetzt wird.
Die Bereiche heißen Altenpflege & Seniorenbetreuung, Ambulante Pflege & Sozialstation, Behindertenhilfe & Heilerziehung, Gesundheits- & Krankenpflege, Hebammen & Geburtshilfe, Intensiv- & Anästhesiepflege, Kinder- & Jugendpflege, Medizinische Assistenz & Praxis, Notaufnahme & Rettungsdienst, OP- & Funktionsdienst, Pflegedienst- & Stationsleitung, Pflegehilfe & Betreuung, Psychiatrie & Suchthilfe, Therapie & Rehabilitation und Weitere Pflegejobs. Zugeordnet wird über die Angabe des Anbieters, und wo sie fehlt – bei drei Vierteln der Anzeigen ist das der Fall –, über den Stellentitel.
Die Reihenfolge, in der geprüft wird, geht vom Speziellen zum Allgemeinen. Eine Ausschreibung für die Intensivstation landet deshalb dort und nicht in der allgemeinen Krankenpflege, obwohl beide Titel das Wort „Pflegefachkraft“ enthalten. Und die Leitungsstellen stehen zusammen in einem eigenen Bereich, weil eine Leitung bereichsübergreifend gesucht wird: Wer eine Pflegedienstleitung anstrebt, schaut sie sich auch im ambulanten Dienst an.
Worauf in einer Pflegeanzeige zu achten ist
Pflegeanzeigen sind sich sprachlich ähnlicher als in fast jeder anderen Branche – „wertschätzendes Miteinander“, „modernes Haus“, „attraktive Vergütung“. Diese Sätze unterscheiden nichts. Unterscheiden tun sich die Anzeigen an vier Stellen, und drei davon stehen häufig nicht drin:
Der Tarif. TVöD-P, TV-L, AVR Caritas, AVR Diakonie oder Haustarif – oder eben keiner. Steht in der Anzeige nur „leistungsgerechte Vergütung“, ist das die Auskunft, dass nicht nach Tarif gezahlt wird, oder die Auskunft, dass man es nicht schreiben wollte. Beides ist eine Frage fürs Gespräch, zusammen mit der Stufe: Bei tariflicher Vergütung entscheidet die Anerkennung der Vorerfahrung über mehrere hundert Euro im Monat.
Der Dienstplan. Wie lange im Voraus steht er, wie oft wird aus dem Frei geholt, gibt es einen Springerpool und wie wird das Einspringen vergütet. Das ist der Punkt, an dem sich zwei Häuser mit identischer Anzeige am stärksten unterscheiden.
Die Besetzung. Wie viele Pflegekräfte auf wie viele Patienten, in der Nacht und am Wochenende. Die Personaluntergrenzen gelten nur für bestimmte Bereiche und sind eine Untergrenze und kein Ziel.
Die Zuschläge. Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind in bestimmten Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei und machen im Schichtdienst einen erheblichen Teil des Nettos aus. Was davon gezahlt wird, steht selten in der Anzeige und gehört erfragt – welche Zuschläge es gibt und wie sie besteuert werden, steht im Ratgeber.
Zur Anstellungsart: Ob eine Stelle direkt beim Haus liegt oder über einen Personaldienstleister läuft, steht als Merkmal an der Anzeige. Der Unterschied ist groß genug, dass er eine eigene Entscheidung verdient – Zeitarbeit oder Festanstellung geht ihm nach.
Berufe und Gehaltsangaben
Der Berufskatalog entsteht aus dem Bestand und nicht aus einer eingekauften Liste: Gesammelt werden die Bezeichnungen, die in den Anzeigen tatsächlich vorkommen. Zurzeit sind das 199 Bezeichnungen. Davon haben 115 eine ausgearbeitete Beschreibung mit Gehaltsangaben; der Rest kommt nach und nach dazu.
Die Gehälter sind in 3 Erfahrungsstufen gegliedert – Berufseinstieg, mit Berufserfahrung und mit langjähriger Erfahrung – und werden zusätzlich je Bundesland geführt. Es sind Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle, keine amtliche Statistik und keine Zusage. Sie beantworten die Frage, ob ein Angebot im Rahmen liegt, und nicht die Frage, was ein bestimmtes Haus zahlt.
In der Pflege ist bei dieser Einordnung eine Besonderheit mitzudenken: Ein großer Teil der Stellen wird nach Tarif vergütet, und dann ist der Betrag nicht verhandelbar – wohl aber die Stufe, in die man eingruppiert wird, und die Anerkennung der Jahre, die man anderswo gearbeitet hat. Wie sich das vorbereiten lässt, steht in Gehalt verhandeln.
Für wen die Seite gemacht ist
Für examinierte Pflegefachkräfte, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Pflegehelferinnen und Pflegehelfer, medizinische Fachangestellte, Hebammen, Therapeutinnen und Therapeuten, Rettungsdienst und Heilerziehungspflege – für Berufserfahrene ebenso wie für Berufseinsteiger nach dem Examen.
Ausdrücklich auch für Quereinsteiger. Der Weg in die Pflege ist offener, als er von außen aussieht: Es gibt die Helferstelle ohne Ausbildung, die Betreuungskraft nach § 43b SGB XI, die verkürzte und die berufsbegleitende Ausbildung. Was davon in Frage kommt, hängt vor allem daran, wie viel Zeit zur Verfügung steht.
Beworben wird sich immer direkt beim ausschreibenden Haus. Dieses Portal leitet zur Originalanzeige weiter, nimmt selbst keine Unterlagen entgegen und reicht keine weiter. Es gibt kein Konto, keinen Lebenslauf im System und keinen Newsletter.
Häufige Fragen
Warum stehen hier nur Pflegestellen?
Weil die Auswahl am Stellentitel hängt: Übernommen wird aus dem Partnerbestand, was im Titel einen Pflege-, Assistenz- oder Therapieberuf benennt. Das trifft genauer als eine Branchenauswahl – die führt auch die Ärztin, die Verwaltung und die Klinikküche – und ist trotzdem nicht vollständig. Warum es so gemacht ist, steht oben.
Was kostet die Nutzung?
Nichts, und es gibt auch keinen Zugang, den man kaufen könnte. Getragen wird das Portal von der Weiterleitung zur Originalanzeige: Für den Klick zum ausschreibenden Haus zahlt der Partner, über den die Anzeigen kommen. Auf die Reihenfolge der Treffer wirkt sich das nicht aus – sortiert wird nach Eingangsdatum.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Keine Registrierung, keine Anmeldung, kein Newsletter und kein hochgeladener Lebenslauf. Suche, Berufsbilder, Gehaltsvergleich und Ratgeber sind ohne Konto vollständig zugänglich.
Wie aktuell sind die Anzeigen?
Der Bestand wird täglich abgeglichen. Zurückgezogene Anzeigen fallen heraus; ihre Adresse meldet danach dauerhaft, dass es die Stelle nicht mehr gibt. Die Zahlen auf dieser Seite sind zwischengespeichert und bis zu eine Viertelstunde alt.
Kann ich gezielt nach Nachtdienst oder Teilzeit suchen?
Teilzeit ja, über das Auswahlfeld – die Angabe kommt aus dem Feed. Für den Nachtdienst gibt es kein eigenes Feld, weil der Feed dieses Merkmal nicht führt; ein Auswahlfeld dafür wäre eine Filterung auf Daten, die es nicht gibt. Die Suche nach „Nachtwache“ oder „Nachtdienst“ im Stichwortfeld führt trotzdem zu Treffern, weil sie auch den Anzeigentext durchsucht.
Wie bewerbe ich mich auf eine Stelle?
Über die Schaltfläche in der Anzeige. Sie führt zur Originalanzeige beim ausschreibenden Haus; dort steht, welche Unterlagen erwartet werden und an wen sie gehen. Dieses Portal nimmt keine Bewerbungen entgegen und reicht keine Unterlagen weiter.
Steht in den Anzeigen, nach welchem Tarif gezahlt wird?
Oft, aber längst nicht immer. Der Datenbestand kennt kein Feld dafür, und die Anzeigentexte nennen den Tarif in etwa jeder zweiten Ausschreibung. Nachprüfbar sind die Kennzeichnungen an der Anzeige – Anstellungsart, Arbeitszeit, Erfahrungsstufe. Der Tarif und vor allem die Stufe sind eine Frage fürs Gespräch, und zwar eine, die gestellt gehört.
Sind hier auch Stellen über Zeitarbeit dabei?
Ja, und sie sind als solche gekennzeichnet: Anzeigen von Personaldienstleistern tragen die Anstellungsart „Arbeitnehmerüberlassung“ und lassen sich darüber ein- oder ausschließen. Herausgefiltert werden sie nicht – ob Zeitarbeit in Frage kommt, ist eine Entscheidung mit Vor- und Nachteilen und keine, die dieses Portal für Sie treffen sollte.
Warum hat nicht jeder Beruf eine eigene Seite?
Weil eine Seite erst entsteht, wenn das Profil fertig ist. Ein Beruf ohne Beschreibung und ohne Gehaltsangabe bekäme sonst eine Adresse, die keine Frage beantwortet. Die Profile kommen nach und nach dazu.
Wie erfahre ich von neuen Ratgeber-Artikeln?
Über den RSS-Feed des Ratgebers. Er nennt jeden Artikel mit Titel, Datum und Anrisstext.